Panama City – Krasser Kontrast

Alles läuft über Albrook

Nach dem Gewusel am Busbahnhof Albrook geht es zur Abwechslung mit dem Taxi zur Unterkunft. Es geht durch das Armenviertel Calidonia. Sowas haben wir noch nicht gesehen. Und hier Übernachten wir? Angekommen am Hotel können wir jedoch aufatmen, da dieses eher am Rand des Viertels liegt. Erster Eindruck vom Hotel – hier wird Strom gespart! Der Flur ist komplett duster und der Strom im Zimmer wird durch die Rezeption freigegeben.

Alt trifft Neu

Erstes Ziel in Panama, die Altstadt Casco Viejo. Der Hammer!! Wir sehen Wolkenkratzer im Hintergrund, während vor uns schön restaurierte Kolonialbauten in denen Shops und Restaurants untergebracht sind; aber auch Ruinen, in denen noch Menschen leben. Wahnsinn diese Gegensätze, wir sind total geflasht. Am nächsten Tag geht es zur Downtown. Jetzt ist auch mal Shopping angesagt ;-). Ergebnis: Die Soho Mall ist voll mit exklusiven Shops wie Gucci, Prada etc., also nichts für unser Portemonnaie. Die Auswirkungen von Covid sind jedoch klar zu sehen. 90% der Geschäfte sind dicht und Kunden gibt es auch nicht. Also ab zur Nächsten. Da wissen wir noch nicht, dass wir hier die nächsten zwei Tage verbringen werden. (Internet, Kaffee und Orga) Kulinarisch gibt es leider nicht viel in Panama zu entdecken. Natürlich testen wir auch Ceviche mit Balboa (Bier) am Fischmarkt, aber besser schmeckte es uns doch in Costa Rica.

„Una noche mas!“

Wir verlängern um eine Nacht, da der Panamakanal wegen COVID geschlossen war und erst am nächsten Tag öffnet. Am Kanal angekommen müssen die Coronaregeln extrem streng befolgt werden. Natürlich muss man den Panamakanal sehen, wenn man schon mal dort ist. Das lassen wir aber auch jetzt so stehen ,-)Nachdem auch San Blas covidbedingt ausfallen muss, entscheiden wir uns den Kontinent zu wechseln. Wir möchten nach Afrika. Die Ausreise ist jedoch schwieriger als gedacht, da unser Alfed ein Visum für den Transit über New York benötigt. (Bearbeitungszeit: 6 Wochen) Da wir ihn aber ungern in Panama lassen wollten, stornieren wir und müssen einen anderen Flug finden. Also bleiben wir noch eine Nacht und noch eine Nacht, bis wir passende Tickets finden. Die  Rezeptionistin muss schon schmunzeln. 

Zwischenstopp Frankfurt


In Frankfurt angekommen, planen wir die nächsten Schritte und merken, dass Afrika, durch die derzeitigen Covid-Auflagen, doch mehr Organisationszeit benötigt. Daher entscheiden wir uns spontan für einen kurzen Heimaturlaub. Zeit um sich von Oma bekochen zulassen und einmal die Wäsche ordentlich durchzuwaschen. Wir treffen uns mit Freunden und Alfred macht große Fortschritte im Krabbeln, Sitzen, Stehen und Quatschen. Auch die Zähnchen kommen jetzt durch.


07.August 2021

Was sagt Alfred?

  • Ich mache Mama eine Freude und übe „Ma Ma“ zu sagen.
  • Auch das Krabbeln übe ich fleißig mit Papa. Ich werde einbisschen schneller und schaffe es über die komplette Jogamatte.
  • Gleich werde ich Omi überraschen.
  • MMMh Omi kocht jetzt jeden Tag für mich.
  • Mama und Papa müssen jetzt alles vor mir sichern, da ich Steckdosen und Kabel richtig cool finde.

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