
Looong way to go
Unsere 8 Stunden-Anreise nach Tortuguero war am Ende gar nicht so schlimm. Dafür haben wir das erste Mal das Gefühl auf Weltreise zu sein, da ab San José nur Einheimische im Bus sind. Richtige Bushaltestellen erkennen wir auf dem Weg nicht, aber unsere Mitfahrer zeigen uns mit Händen und Füßen, wann wir aussteigen müssen & wo der nächste Bus fährt. Es geht an Bananenplantagen von Chiquita vorbei und am Ende per „Taxiboot“ (kleiner Fischkutter) durch den Urwald.
Wie im Amazonas!
Beim ersten Frühstück mit Aussicht auf die Lagune und den Nationalpark denken wir, so muss es sich im Amazonas anfühlen. Zufällig kamen wir durch Alfred ins Gespräch mit einem alten Fischer, der uns die Weiterreise mit ihm anbot. Ein Orgapunkt weniger – Check! Auf dem Weg durchs Dorf fliegt plötzlich ein buntes Paar Soldatenara über unsere Köpfe hinweg. Einfach unwirklich. Genauso unwirklich, wenn sich eine Horde Menschen, uns eingeschlossen, nachts um eine Grüne Meeresschildkröte versammelt, um ihr bei der Eiablage zuzuschauen. Beeindruckend aber auch hmmm… 😐
Fluss-Safari
Für die Weiterfahrt nach Cahuita fahren wir mit dem alten Kapitän und kommen uns vor, wie auf einer Dschungel-Safari. Bunte Vögel im Schilf, Affen und riesige Leguane in den Bäumen sowie Kaimane und ein ziemlich großes Krokodil am Rand des Flusses. Bilder von „Killer-Krokodil“- Filmen schießen uns durch den Kopf, aber anscheinend kennt das Kroko diese nicht und verdünnisiert sich schnell. Puhhh! Ein spontaner Einkaufsstopp auf dem Fluss musste auch noch sein, bevor wir die Schwimmwesten anlegen, weil wir an einer Polizeikontrolle vorbeifahren. Macht Sinn 😉! In Moin angekommen, sollen wir unter dem Mangobaum auf den Bus warten. Wie erkennt man als Europäer einen Mangobaum ohne Mangos 🥭?
19. Juli 2021
Was sagt Alfred?
- Bootfahren macht richtig Spaß, aber der Motor darf nicht stoppen
- Wenn Papa und Mama nicht aufpassen, robbe ich einfach davon








